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Zwei Freundinnen kämpfen um den Sieg
Die Sonne strahlte vom weiß-blauen Himmel und 6.100 Zuschauer strömten in den Golfpark Gut Häusern zur dritten Runde der HypoVereinsbank Ladies German Open presented by Audi.
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Martina Eberl spielte sich mit einer 67er Runde
(-5) weiter nach vorne und liegt mit insgesamt 13 unter Par auf dem zweiten Platz. Einen Schlag besser beendete ihre Freundin Paula Marti aus Spanien die Runde. Sieben Birdies und ein Bogey standen auf ihrer Scorekarte, damit war die 66 (-6) und die Führung mit 202 Schlägen (-14) perfekt. Marti und Eberl gehen so zum vierten Mal in diesem Turnier gemeinsam auf die Runde. „Heute war es toll da draußen. Ich habe es gemacht wie Martina gestern und die Bälle näher an die Fahne geschlagen. Einige Zuschauer meinten vielleicht ich hätte ein paar Putts verschenkt, aber das war nicht der Fall. Ich hoffe, dass ich die Form von heute mit in die Finalrunde nehmen kann“, erklärte Marti.
Martina Eberl war dagegen nicht ganz zufrieden mit der 67 (-5). „Ich freue mich über mein heutiges Ergebnis, keine Frage, aber mein Gefühl bei den Schlägen war gestern besser. Ich konnte meine Bälle leider nicht so gut platzieren, wie Paula, aber das ist Golf. Das Publikum war toll und fair. Es hat nicht nur mich, sondern auch Paula unterstützt“, zog Eberl Bilanz nach dem dritten Tag.
Beide werden heute als letzte Gruppe starten und hoffen den Sieg unter sich auszumachen. Marti: „Martina hat zwar einen Schlag Rückstand, aber das ist im Golfsport gar nichts. Sie ist hier Lokalmatadorin und sie wird sicher angreifen.“ Eberl: „Natürlich möchte ich gewinnen, ich konnte schon bis zu sechs Schläge aufholen und gewinnen. Wir werden beide unser Bestes geben und dann sehen, wer am Ende vorne steht.“
Johanna Westerberg erwischte einen schwarzen Tag . Die zwei Tage führende Schwedin kam nicht über eine 74 (+2) hinaus und teilt sich mit Melissa Reid aus England - sie erkämpfte sich eine 71 (-1) - mit insgesamt 10 unter Par Platz drei.
Einen gewaltigen Satz Richtung Spitze machte Trish Johnson. Mit 67 Schlägen sprang sie auf Position fünf. Der Abstand zur Führenden beträgt zwar schon fünf Schläge, er ist aber nicht unaufholbar.
Sehr erfreulich war der Auftritt von Katharina Schallenberg. Sie spielte mit 69 Schlägen (-3) ihre beste Runde im Turnier und schob sich auf den geteilten neunten Rang. Einen leichten Sprung nach vorne machte auch Anja Monke. Eine weitere 70er Runde (-2) und insgesamt fünf unter Par, bedeuten den geteilten 13. Rang.
Die vierte Deutsche im Feld, Bettina Hauert nimmt nach einer 74 (+2) und mit insgesamt Par momentan den geteilten 28. Platz ein.
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